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Rezension: Du wolltest es doch von Louise O´Neill

Hey Du!

Freut mich, dass du da bist!
Heute geht es mal um ein Buch mit einem sehr ernsten Thema und bei dem man einiges an Nerven braucht. Viel Spaß beim Lesen!💗

Kann man sich wünschen, dass alles anders sein und trotzdem gleich bleiben soll?
Worum geht´s?
Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt.
Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen.

Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet - Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?

Meine Meinung:
Fangen wir doch mal mit den Dingen an, die mir nicht so gut gefallen haben. 
Ich habe sehr lange gebraucht um vollständig in die Geschichte einzutauchen. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich mich nicht wirklich mit dem Schreibstil anfreunden konnte. Was schade ist, aber auch nur ein kleiner Kritikpunkt ist. Schließlich ist das ja Geschmackssache.😉

Emma hat mich von Anfang an beeindruckt. Sie ist ein starkes und selbstbewusstes Mädchen, auch wenn sie manchmal arrogant rüberkommt. Das liegt wahrscheinlich nur daran, dass sie sich ihrer Schönheit bewusst ist und dies auch offen zur Schau stellt. 
Sie lässt sich von niemandem was gefallen und steht fast immer für sich ein. 

Was ihr dann aber auf dieser Party widerfährt ist wirklich grausam. Das ist ein echter Albtraum für jede Frau! Und alles was danach kam hat mich auch völlig fertig gemacht. Dass Emma sich für alles so sehr die Schuld gibt hat mir wortwörtlich das Herz zerrissen. Am liebsten wäre ich in das Buch gesprungen und hätte ihr all ihre Schuldgefühle genommen. 

Das Ende war leider sehr unbefriedigend aber die Autorin hat das Ganze sehr realistisch gehalten. Und das ist in meinen Augen wichtiger als ein erzwungenes Happy End. 
Emma hätte nicht so schnell aufgeben dürfen, egal wie ausweglos die Situation auch erschien. Dennoch kann ich ihre Entscheidung sehr gut nachvollziehen. 

Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Es hat mich teilweise echt aufgewühlt und wütend gemacht. 
Falls du einiges aushalten kannst, dann lies dieses Buch. Auch wenn mir der Schreibstil nicht so zugesagt hat, ist der Inhalt trotzdem sehr lesenswert und auch wichtig.

Meine Bewertung: 3,5/5⭐

In Liebe,
Noemies Bookworld💋

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